Volksschule Zolling I Heilmaierstraße 12 I 85406 Zolling
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Schulchronik
Aus der Zollinger Schulgeschichte
Der erste Zollinger Schulmeister mühte sich ab 1710 im halb verfallenen „Söldenhäusl“
(zwischen Pfarrhof und Friedhofseingang) um die Bildung der Kinder. Das erste richtige
Schulhaus wurde erst 1839 gebaut.
1909 errichtete die Gemeinde mit einem Kostenaufwand von 32 000 Mark einen Neubau an
der Stelle des heutigen Gemeindekindergartens. 1958 konnte dann der große
Erweiterungsbau (Baukosten 300 000 DM) bezogen werden. Bis 1998 diente dieses
Gebäude als Schulhaus, 1972 wurde zusätzlich an der Heilmaierstraße ein moderner
Flachbau als Hauptschulgebäude in Betrieb genommen. Zolling ist nämlich seit der
Landschulreform 1969 Sitz eines großen Schulverbandes, d.h. die Schüler der umliegenden
Grundschulen müssen ab der 5. Jahrgangsstufe die Hauptschule Zolling besuchen.
Der Bau des neuen Schulzentrums wurde im Jahr 1987 eingeleitet. Die heutige Schule weist
drei Bauabschnitte auf. Der Mittelteil, der den Nord- und den Südtrakt miteinander
verbindet, ist der Rest der Schule, die unter der Ära von Bürgermeister Karl Wiesheu
zwischen 1970-1972 erbaut wurde. Aber schon 1985 reichten die vorhandenen Räume nicht
mehr aus, so dass im Jahre 1989/1990 der Nordtrakt der Schule angebaut wurde und zu
Schulbeginn 1998/1999 der wunderschöne Südtrakt bezugsfertig war. Schulleiter bei diesen
Projekten war Alfons Brunner.
Durch den neuen, mehrstöckigen Anbau konnte die bis dahin in getrennten Gebäuden
untergebrachte Grund- und Hauptschule endgültig zusammengelegt werden. Zu Beginn des
Schuljahres 1998/1999 öffneten sich die Pforten dieses 10-Millionen-Projekts, mit einer
hervorragenden Ausstattung an Räumen und Lehrmaterial.
Im September 2000 wurde auch die so lang ersehnte Dreifachturnhalle fertig gestellt.